„Wir brauchen Partner wie LOOP“

Die Kinderrechte feiern Jubiläum: In diesem Jahr jährt sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 30. Mal. In Düsseldorf hat sich ein starkes Aktionsbündnis gegründet, das die Rechte von Kindern stärker in den Fokus richten möchte: ‚KINDER HABEN RECHTE‚. LOOP ist seit diesem Jahr Partner. Im Gespräch mit uns erklären die Initiatoren Bettina Erlbruch und Frank Walber, was das Ziel des Pakts ist und wie wir dabei unterstützen können.

Wann kam es zu der Idee, dieses Bündnis zu gründen?

Erlbruch: Im Sommer 2016 saßen wir zusammen, um zu überlegen, wie wir unsere Zusammenarbeit intensivieren könnten. Damals gab es schon unsere Aktion ‚Kinderrecht des Monats‘ und eigentlich hoffte ich auf Franks Zusage, das Thema monatlich in der Libelle zu bringen. Er sagte zu mir: „Kinderrecht des Monats, schöne Idee, aber denk das mal in groß.“ Groß war für mich, das 30-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention ein Jahr lang in Düsseldorf zu feiern. Viele Gespräche waren notwendig, aber bei den meisten rannten wir mit unserer Idee offene Türen ein.

Was ist das Ziel des Bündnisses?

Walber: Gemeinsam mit einem breiten Aktionsbündnis bestehend aus über 70 Düsseldorfer Institutionen wollen wir mit den unterschiedlichsten Aktionen die postulierten Kinderrechte in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dabei möchten wir die Möglichkeiten der Partizipation von Kindern und Jugendlichen stärken und alle Menschen für die Interessen und Bedürfnisse von Kindern sensibilisieren. Zu den Zielgruppen des Aktionsjahres zählen alle Institutionen und Personen, die in unterschiedlichen Kontexten mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben sowie alle Familien und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Düsseldorf.

Seit Februar 2019 ist auch LOOP Teil des Bündnisses. Warum ist es wichtig, dass freie Träger der Jugendhilfe wie LOOP aktiv sind?

Erlbruch/Walber: Eines der Hauptziele des Kinderrechtejahres ist es, Kinder und Jugendliche in ihren Rechten zu stärken. Wir möchten ihnen die Möglichkeit eröffnen, ihre Interessen und Bedürfnisse zu äußern, für ihre eigenen Rechte einzutreten und sich aktiv an Diskussionen und Entscheidungen zu beteiligen. Um dies möglich zu machen, brauchen wir die Unterstützung von freien Trägern der Jugendhilfe wie beispielsweise LOOP. Wir brauchen alle Bündnispartner, um möglichst viele Kinder und Jugendliche in Düsseldorf zu erreichen. Nur mit ihrer Hilfe kann das Kinderrechtejahr zu einem vollen Erfolg werden, indem Kinder und Jugendliche in ihren Rechten gestärkt werden. Am Ende des Kinderrechtejahres sollten alle Düsseldorfer Bürger wissen: „Kinder haben Rechte!“.

Bettina Erlbruch ist Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds Ortsverein Düsseldorf e.V., Frank Walber Geschäftsführer des Libelle Magazins.

Weitere Informationen zum Bündnis finden Sie auch hier.